Hier trifft man uns:

Stammtisch
demnächst wieder
im Keglerheim Markranstädt

Statistik


Besucher gesamt:209989
Seitenstart am:30-11-2011

Willkommen auf der Startseite

Arbeitsgruppe „Westufer Kulkwitzer See“ gestartet


Am 9.3.17 war es soweit: Die Arbeitsgruppe „Westufer“ traf sich zum ersten Mal. Auf Initiative der Fraktion der Freien Wähler im Stadtrat der Stadt Markranstädt beschloss dieser am 03.11.16 mit großer Mehrheit aller Fraktionen die Einrichtung dieser Arbeitsgruppe. „Ziel ist es, die Attraktivität des Westufers als touristisches Nah- und Fernziel aufzuwerten und weiter zu entwickeln“, so Stadtrat Dr. Eddy Donat in der Begründung des Antrages. Entgegen oft geäußerter Befürchtungen, man wolle den im Bürgermeisterwahlkampf umstrittenen Bebauungsplan komplett „über den Haufen werfen“, stellte Bürgermeister Jens Spiske (FWM) zu Beginn der Sitzung fest, dass dies nicht gewollt und aus seiner Sicht auch nicht notwendig sei.

An der ersten Sitzung der Arbeitsgruppe nahmen neben Vertretern der Fraktionen der FWM und der Linken auch zahlreiche interessierte Bürgerinnen und Bürger aktiv teil.

Die Sitzung verlief ergebnisorientiert und sachlich. Die Teilnehmer tauschten sich über verschiedene Ideen der Aufwertung des Westuferbereiches aus. So war man sich einig, die Anpassungen innerhalb des bestehenden B-Planes erreichen zu wollen. „B-Plan Änderungen kosten immer Geld, dies ist und war nie das Ziel, auch wenn diese Angst von den Gegnern der AG in der Öffentlichkeit geschürt wird“, so Bürgermeister Spiske. „Hätten sich auch die anderen Fraktionen an der AG beteiligt, so wären sie zu der Erkenntnis gelangt, dass es hier nicht um politisches Geplänkel geht, sondern um bürgerorientierte Sacharbeit, anstatt ihren eigenen Stadtratsbeschluss zu ignorieren“, so Spiske weiter.

Hundebadestelle, Volleyballfelder, attraktivere Badestrände sowie die Verbesserung der Abfallentsorgung, waren nur einige Ideen, die gesammelt wurden. Einhellig war die Meinung der Bürger: „Wir finden es gut, mit den Stadträten und dem Bürgermeister auf Augenhöhe mitarbeiten zu können, um unser Westufer weiterzuentwickeln.“

Man einigte sich darauf, in ca. 6 Wochen wieder zusammenzukommen. Bis dahin hat die Stadtverwaltung Zeit auszuloten, welche Ideen ohne großen Aufwand umsetzbar sind.


 

Stadtratssitzung im März 2017


Das wichtigste Thema der jüngsten Stadtratssitzung am 02.03. war wohl die Entwicklung des Gewerbegebietes „Ranstädter Mark“. Immerhin 7 der 19 Tagesordnungspunkte wurden davon bestimmt.

Doch der Reihe nach. In der Protokollkontrolle ging es zunächst um die geplante Schließung der Sparkassen-Filiale in Großlehna. Unser Bürgermeister Jens Spiske hatte dazu ein Gespräch mit dem Vorstand geführt, um dem Anliegen der dortigen Bürger nach einer weiterhin gesicherten Versorgung Ausdruck zu verleihen. Leider konnte der Erhalt der Filiale nicht erreicht werden, die Sparkasse hat bereits den Mietvertrag gekündigt. Zumindest sollen Alternativlösungen in Form eines Geldautomaten im Einzelhandelsbereich des Ortes geprüft werden.

Eine Verbesserung für Großlehna konnte jedoch vermeldet werden. So wird es vor der Grundschule eine Tempo 30-Zone geben. Nun soll auch bei der Grundschule in Kulkwitz eine solche eingerichtet werden.

In der Bürgerfragestunde ging es u.a. um den Kulkwitzer See und die Müllablagerungen im Pappelwald sowie die Einrichtung eines Hundebadestrandes. Beide Fragen werden durch die Stadtverwaltung verfolgt. Zu letzterer erging an die Bürger eine Einladung zur Teilnahme an der von unserer Fraktion initiierten Arbeitsgemeinschaft zur Fort- bzw. Weiterentwicklung des Bebauungsplanes für das Westufer, deren Sitzung am 09.03.2017 um 17.30 Uhr im „Grünen Salon“ des Bürgerrathauses stattfinden wird. Wer also Interesse an diesem Thema hat, ist dort gern gesehen und kann sich mit Ideen und Fragen einbringen.

Im Anschluss stellte Herr Härling als Bereichsleiter der Regionale Netze Mitnetz Strom verschiedene Maßnahmen zur energieeffizienten Straßenbeleuchtung in Markranstädt und den Ortschaften vor. Hier wurde schon Einiges realisiert, an verschiedenen Stellen gibt es aber noch Nachholbedarf.

Interessiert lauschten die Anwesenden den Ausführungen der Leiterin der Grundschule Markranstädt, Frau Müller, zur Einbindung des Schulgartens in den Schulalltag. Dabei wurde zunächst mitgeteilt, dass das Fach „Schulgarten“ im sächsischen Bildungsplan leider nicht mehr enthalten ist. Die Grundschule würde trotzdem gern daran festhalten, jedoch ist die Bewirtschaftung angesichts der geringen Stundenzahl und der knapp bemessenen Zeit nicht ohne weiteres möglich. Schon einmal war der Schulgarten schweren Herzens aufgegeben worden, aber dankenswerterweise mit Hilfe des Kleingartenvereins und des Schulhausmeisters saniert worden. Nun richtete Frau Müller einen Appell an die Stadträte, die jährliche Summe von ca. 2.500 EUR zu bewilligen, um den Kindern weiterhin diese Primärerfahrung in der Natur zu ermöglichen.

Nach einigen Diskussionen wurde einer Änderungssatzung der Verwaltungskostensatzung der Stadt zugestimmt. Diese war seit 2004 nicht mehr angepasst worden und entsprach so nicht ganz den derzeitigen Gegebenheiten.

Nachdem die Stadträte die Einleitung eines förmlichen Satzungsverfahrens zur Änderung des Bebauungsplanes für das Gewerbegebiet „Ranstädter Mark“ befürworteten, stellte Herr Sparschuh von der MBWV das Entwicklungskonzept „Urbanes Wohnen am Nobelring“ vor. Danach soll hier eine Mischung aus Wohnen, Gewerbe und Infrastruktur geschaffen werden. Ab der nächsten Woche kann die Planung für die 54 neuen Grundstücke beginnen, bei denen Einfamilienhäuser errichtet werden können. Diese sollen nicht nur dem reinen Wohnen dienen, sondern auch für Kleingewerbe (z.B. Ingenieurbüros o.ä.), Arztpraxen oder andere verträgliche Ansiedlungen genutzt werden können. Das Interesse ist bereits groß, was die Vielzahl der vorliegenden Anfragen belegt. Im Rahmen des Gesamtkonzeptes sollen Grünflächen, aber auch die vom Stadtrat gewünschte Gemeindebedarfsfläche (z.B. für eine weitere Kita) mitentwickelt werden. Markranstädt kann also bevölkerungstechnisch, aber auch hinsichtlich der Gewerbesteuer-Einnahmen weiter wachsen. So stimmten alle dem Entwicklungskonzept und darüber hinaus einem Erschließungsvertrag sowie dem Verkauf einiger Grundstücke im Gewerbegebiet zu.

Ein wichtiger Punkt zur Forcierung, der nicht nur die „Ranstädter Mark“, sondern vor allem die Ortschaften betrifft, ist der Breitbandausbau für ein flächendeckend schnelleres Internet. Dieser soll nun starten, wurde im abschließenden Mitteilungsteil erwähnt.

Auch zum Thema des avisierten Protonentherapiezentrums gab es Neuigkeiten. Mittlerweile hatte sich schon verbreitet, dass das Bauamt des Landkreises Bedenken in Bezug auf die künftige Nutzung und den bestehenden Bebauungsplan angemeldet hatte. In einem Gespräch unseres Bürgermeisters beim Landratsamt konnte jedoch mit den beteiligten Ämtern und unter Mitwirkung des Landrates Henry Graichen eine einvernehmliche Lösung gefunden werden, um das Vorhaben nicht zu gefährden. Demnach wird ein zusätzlicher Vorhaben- und Erschließungsplan benötigt, im Gegenzug bescheidet das Bauamt die Bauvoranfrage des Investors positiv. Es bleibt zu hoffen, dass keine weiteren Hürden zu nehmen sind, um diese für die Stadt sehr vielversprechende Ansiedlung zu bewerkstelligen.


 

Günstiger Wohnraum notwendig!


Nachdem die Stadtverwaltung den Stadtrat in seiner letzten Sitzung über die Förderbedingungen eines sozialen Wohnungsbaus informierte, machte sich allgemein Ernüchterung aber auch Unverständnis breit.

 

„Geförderter, sozialer Wohnungsbau ist unter diesen Bedingungen in Markranstädt nicht möglich, die Rahmenbedingungen sind realitätsfremd. Auch in Markranstädt ist Wohnraum zu erschwinglichen Preisen für finanziell schwache Familien dringend notwendig“, so Bürgermeister Jens Spiske, der auch Vorsitzender der Freien Wähler Markranstädt ist.

 

Die Stadtverwaltung hatte gehofft, bei der Entwicklung der Wohnbebauung in der „Ranstädter Mark“ auch geförderten Wohnungsbau durchführen zu können. „Wir werden in der Ranstädter Mark, gemeinsam mit der Markranstädter Bau- und Wohnungsverwaltungsgesellschaft (MBWV), mehrgeschossigen Wohnungsbau planen und versuchen, sozial verträgliche Mieten für weniger zahlungskräftige Kunden anzustreben, auch ohne Förderung von außen!“, versprach Spiske den Stadträten.

 

Seit zwei Jahren verzeichnet Markranstädt ein positives Bevölkerungssaldo durch Zuzug gerade junger Familien. Wohnraum ist deshalb knapp und wird immer teurer. Die Freien Wähler unterstützen ausdrücklich alle Bemühungen des Bürgermeisters, gemeinsam mit der MBWV preisgünstigen Wohnraum zu schaffen.

 

Nach langwierigen Verhandlungen ist es der Stadt Markranstädt durch den Rückkauf des Gewerbe- und Mischgebietes Ranstädter Mark gelungen, dieses Ziel zu verfolgen. „Ein Erfolg unseres Bürgermeisters Jens Spiske!“ freut sich die Fraktionsvorsitzende der FWM im Stadtrat, Kirsten Geppert.

 
<< Start < Zurück 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Weiter > Ende >>

Seite 1 von 42

Unsere Stadträte


Kirsten Geppert
Dipl.ing.Ökonomin

Fraktionsvorsitzende, Mitglied Ältestenrat und VA


Dr.Eddy Donat
Diplomökonom Dr.oec.

Mitglied TA, Mitglied Aufsichtsrat MBWV


Michael Urlaub
Rechtsanwalt

Mitglied Aufsichtsrat ZV Erholungsgebiet Kulkwitzer See


Monika Rau
Industrieökonom

Stellvertretung VA, TA

Wir für Markranstädt

Aktivitäten unserer Stadträte

>> KiTa-Standort
>> Antrag Verkehrsinformation
>> Nachfrage SRS Mai 2015

Soziale Netzwerke

Freie Wähler Newsletter

Bleiben sie aktuell. Jetzt unseren Newsletter abonnieren!